Wir sind so frei
Wie sagt schon das Sprichwort: Aller guten Dinge sind mehr als drei!
Deshalb waren wir so frei, mit "Wir sind so frei" ein viertes Konzertprogramm auf die bedeutendsten Bühnen Europas (Brettheim, Donaueschingen, Hessental und Wallhausen) zu bringen.
Diesmal fragten wir uns, ob wir wirklich so frei sind, wie wir immer meinen. Die Nationalhymne eines bekannten europäischen Landes spricht ja von "Einigkeit und Recht und Freheit". Aber wie sieht es damit in der Realität aus? Bist Du und Ich wirklich frei?
Diese Frage stellten sich auch unsere Hauptpersonen auf der Bühne:
eine Frau vom Typ Manager und Emanze, ein Familienvater mit Warnweste und ein Jugendlicher mit Hang zu berauschenden Flüssigkeiten.
Der Familienvater, gestresst von der täglichen Arbeit, meint, durch einen Urlaub mit seiner Frau den Zwängen des Alltagslebens zu entkommen, und so frei zu werden. Die Managerin, die gerade dabei ist, einen Werbespot mir Verona Feldbusch für die Bundeswehr zu organisieren, sieht in ihrer Karriere den eigentlichen Sinn des Lebens. Und unser Jugendlicher meint, mit Alkohol und Drogen frei von allen Zwängen zu werden. Kurz nachdem sie sich abends schlafen legen, werden sie jedoch vom "Sandmann" unsanft aus ihren Träumen gerissen. Sie erkennen, dass die Welt "ganz schön scheisse" ist, und sie sich selbst nicht aus ihren Zwängen befreien können. Bis auf der Frau wird eigentlich allen klar, dass nur Gott wirkliche Freiheit schenken kann.
Bei den Planungen zum Programm suchten wir nach einem Symbol für Freiheit. Uns fiel dann die Freiheitsstaue in New York dazu ein, die dann auch auf unseren Plakaten und Programmheften zu sehen war. Wie aktuell dieses Thema von Freiheit gerade in New York wurde, stellte sich dann im September heraus, als Osamas Piloten nicht gerade dort landeten, wo normalerweise der Platz für ein Flugzeug ist. Durch diese tragischen Ereignisse wurde wieder mal deutlich:
Nur das Vertrauen auf Gott trägt wirklich - Geld und Macht bringen letzendlich keine Freiheit, sondern nehmen uns nur zusätzlich gefangen.

